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IKT-befähigte modelbasierte Auswirkungs- analyse in der Produktentwicklung
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Projekt-Manager Christian Oleff

Fallbeispiel: Raupenlaufwerk

Abbildung 1 zeigt Abhängigkeiten am Beispiel eines mechatronischen Raupen-Laufwerks der CLAAS Industrietechnik (CIT). Es wird in verschiedenen Landmaschinen wie Mähdreschern, Traktoren und Feldhäckslern verbaut. CIT liefert neben der Sachleistung auch die mechanische und softwaretechnische Vernetzung als Dienstleistung. Das Unternehmen ist in der Entwicklung abhängig einerseits von Anforderungen und Restriktionen aus den jeweiligen Endprodukten, andererseits von den eigenen Zulieferern. Hierzu zählt die Eisengießerei Baumgarte ebenso wie Knapheide und Schaeffler.

Fallbeispiel 2: Auswuchtmaschine

Ein zweites Anwendungsbeispiel wird von HOFMANN Auswuchttechnik definiert: Auswuchtmaschinen werden von produzierenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen in deren Produktionslinien integriert. Mess- und Bearbeitungsfunktion werden durch mechanische, elektronische und softwaretechnische Komponenten realisiert. Grundlage sind modulare Produkte, die kundenindividuell angepasst werden. Anforderungen basieren unter anderem auf dem auszuwuchtenden Produkt, dem geplanten Fabriklayout und Datenschnittstellen zu Leitrechnern. Auszuwuchtende Produkte sind z. B. Kurbelwellen, Bremsscheiben und Elektromotoren.

Fallbeispiel 3: Präsisions-Spritzgussteil

Im dritten Anwendungsbeispiel beliefert HADI-PLAST unterschiedliche Branchen mit zertifizierten Präzisions-Spritzgussteilen aus thermoplastischen Kunststoffen. Beispiele sind Bauteile aus den Bereichen Automotive, Retail- und Automatensysteme, Armaturen sowie Medizin- und Versorgungstechnik. Das Unternehmen fertigt im Auftrag von OEMs und Zulieferern Produkte wie beispielsweise ein Ladestecksystem für die Energieversorgung elektrisch betriebener Fahrzeuge. Selbst beauftragt es aus der eigenen Produktentwicklung Werkzeugmacher. Engineering Changes am Produkt des OEMs müssen hier insbesondere in Bezug auf Auswirkungen auf Werkzeugkosten bewertet werden. Entsprechend intensiv erfolgen Iterationen im ECM zwischen den beteiligten Akteuren.